Dienstag, 25. Juni 2013

Wir stellen vor: Walburga Kliem



An unserem Kalender wuseln im Vorder- und Hintergrund über 40 Damen, damit er so richtig schön für Sie wird. Heute stellen wir Ihnen folgenden Weihnachtswichtel vor: Walburga Kliem


Wir fragen: Wann hast du deinen letzten Adventskalender bekommen?
Walburga: Bekommen? Nun, bis vor zwei Jahren habe ich immer einen Schokoladen-Adventskalender von einem meiner Geschäftskontakte erhalten. Ansonsten mache ich mir selbst gerne mit Adventskalendern eine Freude.



Wir fragen: Wieso machst du bei diesem karitativen Kalender mit? 
Walburga: Ich bin Geschichtenerzählerin und deshalb möchte ich es mal mit der Metapher des Adventskalenders erklären. Diese Tradition ist für mich eine „Geduldsprobe“ … eine kreative, spannende, manchmal süße, aber immer sinnenhafte, kribbelnde und begeisternde Art. Geduld ist etwas, was in unserer heutigen Welt ein wenig verloren gegangen ist. Viele Menschen wollen möglichst viel und das möglichst sofort. Und wenn ich ganz ehrlich bin, dann war genau dies auch früher eine Schwäche von mir. Als Kind habe ich oftmals neugierig hinter die Türchen gelugt, die eigentlich noch nicht dran waren und später im Erwachsenen-Alter kam es häufig vor, dass ich eine kreative Idee sofort umsetzen wollte. Ich konnte es einfach nicht abwarten, zu sehen, ob es auch so funktioniert, wie ich das an den Bildern in meinem Kopf sehe.


Wir fragen: Was trägst du bei - ohne zu viel vom Kalender zu verraten? 
Walburga: Eigentlich hätte ich auch ein eigenes Kalenderblatt beisteuern können … Märchen und Geschichten kenne ich viele. Doch es ist nun einmal so: Ich habe mich nun einmal mit meinem ganzen Herzen der MÜNDLICHEN Erzählkunst zugewandt. Ich möchte die Geschichten so weiter geben, wie es schon viele tausende Geschichtenerzähler seit tausenden von Jahren vor mir getan haben. Deshalb gibt es von mir auch keine Bücher zu kaufen ;-)

Aber ich habe mir gedacht, ich beteilige mich daran, indem ich etwas Geld spende, denn so ein Kalender muss ja auch noch gedruckt und ggf. verschickt werden und das kostet ja auch etwas.



Wir fragen: Was bedeutet Familie für dich? 
Walburga: Zu meiner Familie gehören mein Mann, 2 Töchter und 1 Sohn. Die Mädchen sind schon erwachsen und leben mit ihren Partnern zusammen. Meine jüngere Tochter hat auch schon einen eigenen Sohn, also sind wir seit 4 Jahren schon Oma und Opa. Bedeutet für mich: Eine Gemeinschaft, in der jeder dem anderen Halt gibt. Stellt Euch vor, wie zauberhaft das Bild ist, wenn ganze Familien aneinander gekuschelt in der Adventszeit Märchen lauschen … dazu gibt es selbstgebackene Plätzchen und schließlich erzählen die Erwachsenen den Kindern, wie es früher war, als der Schnee leise vor dem Fenster rieselte und die Luft von Zimt, Nelken, Kardamom und Orangenschalen erfüllt war.



Wir fragen: Und was machst du sonst so ...? 
Walburga: Ja, das ist eine Frage, die mir viel e Menschen immer wieder stellen :-)
Ganz einfach: Ich bin wirklich Geschichtenerzählerin von Beruf und diese Kunst lässt sich in vielen Bereichen für Menschen unterschiedlichen Alters einsetzen. Walburga ist mein richtiger Vorname (also kein Künstlername) und dahinter steht in meinem Ausweis der Familienname „Kliem“ … aber jeder darf mich einfach nur Walburga nennen. Wer mehr über mich erfahren möchte, ist herzlich auf meine Internet-Seite eingeladen: http://www.meine-lichtblicke.de 

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